Durch die Wechselwirkung von Materie mit elektromagnetischer Strahlung (Laserstrahlung, Infrarot- und Nahinfrarot-Strahlung) werden beim Einsatz der schwingungsspektroskopischen Methoden substanzspezifische Spektren (Streu-/Absorptions-/Reflexionsintensitäten als Funktion der Wellenzahl oder Wellenlänge) generiert. Die theoretischen Details zum Zustandekommen von Raman-, MIR- und NIR-Spektren entnehmen Sie bitte der unter Übersichtsartikel verfügbaren kurzen Einführung. Bei diesen Spektren handelt es sich also um “Fingerabdrücke“ der jeweils untersuchten Substanzen, die zur qualitativen Interpretation oder zur quantitativen Bestimmung herangezogen werden können.

Die Anwendungsbereiche dieser spektroskopischen Methoden sind extrem vielfältig und reichen von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten der chemischen Industrie über Kunststoffe, pharmazeutische Arznei- und Hilfsstoffe, Kosmetika, petrochemische Produkte, Lebens- und Futtermitteln bis hin zur Bearbeitung umweltanalytischer Fragestellungen. Im Rahmen der Qualitäts- und Prozesskontrolle dieser Produkte gibt es für die Verfahren der Raman-, MIR- und NIR-Spektroskopie eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die rasche Implementierung dieser Techniken in den industriellen Routineablauf bedarf aber einer langjährigen theoretischen und praktischen Erfahrung, die wir Ihnen mit unseren Serviceleistungen anbieten. Damit sparen Sie nicht nur Zeit und Personal, sondern verbessern auch deutlich die Qualitätskontrolle Ihrer Produkte.